Über mich
Maria, Ordnungscoach in Luzern – ich stelle mich vor, damit du weisst, wen du in deine vier Wände lässt.

Hallo, ich bin Maria.
Es war ein Samstagabend, 22 Uhr. Ich hatte gerade die erste Folge Marie Kondo fertig geschaut, da fand ich es naheliegend, sofort aufzuspringen und mich auf unsere Küchenschränke zu stürzen. Was ich bis heute nicht verstehe, ist, wie das meine Mitbewohner nicht nur tolerierten sondern gleich selbst Hand anlegten. Und so räumten wir die komplette Küche in einer Samstagnacht um.
Einen Tag nach dem anderen räumte ich jeden einzelnen Raum komplett durch. Mit jedem aufgeräumten Zimmer entsorgte ich Altballast, erkannte, was mir wichtig ist, und wurde immer zufriedener in meiner Wohnung. Aber irgendwann war aufgeräumt, das System etabliert und einfach einzuhalten.
Also bot ich meinen Freunden an, bei ihnen aufzuräumen. Was für sie ein absoluter Alptraum sei, war für mich ein Highlight. Einer Freundin mit ADHS half ich vier ganze Tage lang, ihre Wohnung und Keller zu entrümpeln und eine neue Ordnungsstruktur einzurichten – eine, die sie übrigens Monate später noch einhält.
Was mir damals klar wurde: Aufräumen heisst nicht, Dinge an einen anderen Ort zu verschieben. Es heisst, sich zu fragen, was wirklich zählt. Was ich festhalte, obwohl ich es nie benutze. Warum ich das Gefühl habe, etwas zu brauchen, mir aber kein Moment einfällt, wo das je der Fall gewesen wäre. Aufräumen ist jedes Mal auch ein kleines, dankbares Loslassen und umso grössere Wertschätzung gegenüber dem, das bleiben darf.
Als ausgebildete Digital Wellness Educator, schaue auch dabei auch darauf, wie digitale Geräte unsere Räume und unser Wohlbefinden beeinflussen (nicht mit einem Aluhut sondern wissenschaftlich fundiert). Manchmal liegt der Stress nicht nur in der Schublade, sondern auch darin, dass der Fernseher im Schlafzimmer das letzte ist, was man vor dem Einschlafen sieht, oder das Handy näher auf dem Sofa liegt als das Buch.
Wenn ich nicht gerade aufräume, sitze ich oft an der Nähmaschine, gehe rennen, oder verbringe mit unserem Hund Fidibus Zeit im Wald und in den Bergen. (Sie kommt übrigens nicht mit zu meinen Aufräumterminen - ausser ausdrücklich gewünscht ;)).
Ein paar Eckdaten
PhD Linguistik
Doktorat mit Schwerpunkt Neurolinguistik – die Wissenschaft dahinter, wie Sprache im Gehirn entsteht und dieses verändert.
Neurowissenschaftliche Forschung
Mehrere Jahre Forschungserfahrung zur Kognition und dem gesund alternden Gehirn.
Data Analytics Consultant
Mehrjährige Erfahrung im Corporate-Bereich und im Homeoffice. Ich weiss, wie es ist, in den eigenen vier Wänden zu essen, arbeiten und schlafen.
Digital Wellness Educator
Zertifiziert durch das Digital Wellness Institute – für einen bewussten Umgang mit Technologie im Alltag.
Co-Gründerin BewusstDigital
Mitgründerin von BewusstDigital – einem Angebot rund um digitale Gesundheit und bewusstes Leben.
Hundemama
Von Fidibus, dem Wirbelwind – die Prise Chaos in meinem eigenen Leben.
Zu schnell? Einfach mit der Maus drüberfahren – das Carousel hält an.
Wenn man nicht mehr weiss, in welchem Malkasten die nicht ausgetrockneten Farben liegen, malt man am Ende gar nicht mehr. Unaufgeräumte Regale nehmen wir als konstante To-Do-Liste wahr – und ein Buch liest sich nicht halb so gut, wenn Dinge zu erledigen sind.
Ein Haushalt sollte keine Bedürfnisse haben. Er sollte einfach laufen – nicht wir ihm hinterher.
Ich helfe Menschen in der Zentralschweiz dabei, ihr Zuhause aufzuräumen und zu entrümpeln. Mein Ziel ist es, Ordnungsstrukturen umzusetzen, die zur jeweiligen Person und ihrem Alltag passen und die sich langfristig ohne grossen Aufwand einhalten lassen.
Aufräumen heisst, sich die richtigen Fragen zu stellen. Ich beginne mit einfachen, kleinen Fragen, um zu verstehen, wer du bist und was deine Wohnung für dich sein soll. Wenn eine Frage sich nicht sofort beantworten lässt, zerlegen wir sie in kleinere, bis eine Antwort kommt, die sich richtig anfühlt.
Ich bringe viele Ideen und Vorschläge. Aber ich werde dir nie sagen, was weg muss – und nie etwas durchsetzen, das sich nicht nach dir anfühlt.
Wenn du kein Handwerker bist, bringt es nichts, wenn die Werkzeugkiste einfacher zu erreichen ist als deine Bücher.
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